Die Gerätewagen Fernmeldeausstattung (GW-FM) der Feuerwehr Hamburg sind auf der Basis von Führungs-/Kommunikationskraftwagen (FüKomKW) entstanden, wie sie für das Technische Hilfswerk konzipiert wurden. Beschafft wurden 7 Exemplare, jeweils eines für die 6 Freiwilligen Feuerwehren mit Fernmeldekomponenten als Ersatz für deren alte Fahrzeuge und für die Feuerwehrakademie.

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Außenansichten.

Auf die verwendeten MAN-Fahrgestelle wurden von der Firma EMPL Fahrzeugwerk GmbH Deutschland Kofferrohlinge vom Zulieferer Fahrzeugbau Willenbrock aufgebaut und vervollständigt. Ausbau und Ausstattung erfolgte größtenteils durch Baumeister & Trabandt. Von der Technischen Abteilung der Feuerwehr Hamburg wurden nach der Überführung der Fahrzeuge am 25.07.2008 noch die Ausstattung ergänzt und die Beklebung aufgebracht.

Der GW-FM mit dem Kennzeichen HH-8313 wurde am 14.07.2008 zugelassen und am 23.09.2008 an die FF Eimsbüttel übergeben. Mit der Übergabe wurde der alte GW-FM HH-8807 nach 26 Jahren außer Dienst genommen und es erfolgte die Übernahme eines Teils seiner Ausrüstung auf das neue Fahrzeug. Der Funkrufname "Florian Hamburg Eimsbüttel FM" wurde ebenfalls übernommen.

Fahrzeug-Daten:

FahrgestellherstellerMAN
TypTGL 12.240, geländefähig
Motor6-Zylinder-Diesel mit Direkteinspritzung, Aufladung und Ladeluftkühlung
Hubraum6871 cm²
Leistung176 kW (240 PS) bei 2300 U/min.
Antrieb4x2
Höchstgeschwindigkeit100 km/h
GetriebeHalbautomatisch (TipTronic)
AnhängerkupplungenKugelkopfkupplung, Maulkupplung
Radstand5,2 m
Länge8,1 m
Breite2,55 m
Höhe3,57 m
Leergewicht8,1 t
Zulässiges Gesamtgewicht  11,99 t
Fahrgastsitze6, davon 3 im Betriebsraum
LackierungFeuerrot (RAL 3000)

Auszug aus der Ausstattung:

Mit dem Fahrzeug sollen Führungsstrukturen und die Kommunikation durch den Aufbau und Betrieb von Fernmeldeverbindungen unterstützt werden, insbesondere bei großen Einsätzen. Es dient dem Transport der dazu benötigten Ausstattung und des Personals (bis zu 6 Personen). Sein Kofferaufbau ist untergliedert in einen Betriebsraum für den Funk- und Fernmeldebetrieb (Nachrichtenübermittlung, -dokumentation, -aufbereitung) sowie den hinten angeordneten Geräteraum. Dank einer batteriegestützten Stromversorgung und einem Adapter, um handelsübliche Telefon- und Faxgeräte in einem Mobiltelefon-Netz betreiben zu können, kann der Betrieb auch ohne externe Anschlüsse erfolgen. Ein mitgeführtes Zelt oder einer der beschafften Anhänger kann als Besprechungsraum genutzt werden.

Vorgesehene Aufgaben für den GW-FM der FF Eimsbüttel:


Anschlüsse für Telefonleitungen etc., Blick in den Geräteraum.


Innenansichten des Betriebsraums.


Bedienelemente für einen Teil der Funkgeräte in der Fahrerkabine.

Auszug aus der Ausrüstung:

Zusatzinformationen für Modellbauer: So können der GW-FM der FF Eimsbüttel und einer der Anhänger "Führung und Lage" nachgebaut werden.

Fotos: Jörg Schultze-Scheer, Norbert Kölln
Text: Norbert Kölln


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